Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Münstereifel
Löschgruppe Kalkar!
1937
Im Jahre 1937 musste auf Grund einer Verfügung der damaligen Obrigkeit in jeder Ortschaft eine Feuerwehr zum Brandschutz gegründet werden, so auch in Kalkar. Es fanden sich 10 freiwillige die sich bereit erklärten den Brandschutz zu übernehmen. Auf Grund der damaligen Bestimmung konnte nur der jenige in die Freiwillige Feuerwehr eintreten der einen guten Leumund hatte. Es musste ein Mitgliedsbeitrag von 30 Pfennig entrichtet werden.
Ein altes Backsteinhaus wurde zum Gerätehaus erweitert.
An Gerätschaften standen im Jahre 1937
1 Handdruckspritze auf fahrbarem Untersatz
1 Standrohr
1 Hydrantenschlüssel
1 Signalhorn
und mehrere C-Druckschläuche, zur Verfügung.
Persönliche Schutzausrüstung war noch nicht vorhanden.
Die Feuerwehrleiter und der Einreißhaken wurden aus Platzmangel an der Friedhofsmauer deponiert.
Im August 1948 konnte die Freiwillige Feuerwehr Bad Münstereifel LG. Kalkar bei einem Brandeinsatz im Antweiler Tonwerk ihrer Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen. Durch zwei Brennöfen war ein Dachstuhl in Brand geraten und die LG. Kalkar die mit 16 Mann ausgerückt war konnte die Feuerwehren von Satzvey, Wachendorf und Antweiler bei der Brandbekämpfung unterstützen. Der Einsatz dauerte bis in die späten Vormittagsstunden des darauf folgenden Tages.
Als Entschädigung erhielten die Feuerwehrmänner Bezugskarten für Lebensmittel!
1950
Unter Brandmeister Dederichs wurden Anfang der 50er Jahre Dienstuniformen und Arbeitsanzüge angeschafft. Nun konnte die Löschgruppe Kalkar bei Übungen und Veranstaltungen in einheitlichen Uniformen auftreten.
1964
Die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr wurde etwas verbessert, jedoch war die Unterbringung der Geräte in den vergangenen Jahren mehr schlecht als recht. So wurden Scheunen und Stallungen zur Unterbringung der Geräte genutzt. Erst im Jahre 1964 konnte der Keller der neu erbauten Schule als Gerätehaus genutzt werden.
1969
Die kommunale Neugliederung im Jahre 1969 brachte nicht nur Neuerrungen für die Kalkarer Bürger sondern auch für die Feuerwehr. Wir waren keine selbständige Feuerwehr mehr, sondern wurden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bad Münstereifel angegliedert. Jeder Kamerad fragte sich wie es nun weiter gehen würde. Doch es ging weiter sogar besser als je zuvor.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Münstereifel Löschgruppe Kalkar erhielt von der Stadt Bad Münstereifel einen voll bestückten Tragkraftspritzenanhänger (TSA). Die Übungen wurden nun auch wieder besser besucht, denn mit den neuen Geräten machte das Üben auch mehr Freude. Der TSA fand seinen Einstellplatz im Pausenraum der inzwischen aufgelösten Dorfschule.
1971
Die Leerstehenden Schule in Kalkar bot für die Stadt eine Willkomme Gelegenheit einen Kindergarten einzurichten, aber wohin mit der Feuerwehr? Es wurde eine Fertiggarage angeschafft wo der TSA und die persönliche Ausrüstung einigermaßen gut untergebracht war.
1972
Zur großen Freude bei der Löschgruppe Kalkar wurde im Jahre 1972 ein gebrauchtes Tragkraftspritzenfahrzeug an die Löschgruppe ausgehändigt, die Einsatzfähigkeit konnte durch dieses Fahrzeug erheblich verbessert werden.
1983
Das Jahr 1983 hielt für die Löschgruppe Kalkar eine große Enttäuschung bereit , das TSF sollte ins Höhengebiet von Bad Münstereifel abgezogen werden und an der stelle sollte wieder ein TSA in Kalkar stationiert werden. Ohne Fahrzeug konnte man weder an Zugübungen teilnehmen noch war der TSA für Einsätze von Vorteil. So entschloss sich die Löschgruppe Kalkar, sich ein gebrauchtes Fahrzeug selber zu kaufen.
Doch woher das Geld für den Kauf des Fahrzeuges nehmen? Hier zeigte die Bevölkerung von Kalkar ihre Verbundenheit mit der Feuerwehr, bei einer Sammlung kam ein Betrag von 1250DM zusammen, ferner erklärte sich die CDU bereit , den Kaufpreis für das Fahrzeug zuspenden. 1400DM wurden uns von der CDU für die Anschaffung des gebrauchten Opel Bedford zur Verfügung gestellt.
1986
Was der Löschgruppe Kalkar immer gefehlt hatte war ein richtiges Gerätehaus. In dem alten Gerätehaus (Fertiggarage) waren keine Sanitärenanlagen und man musste auf engem Raum zusammen sitzen. So entschloss man sich im Jahre 1981 den Antrag zur Erweiterung des Gerätehausen bei der Stadt einzureichen. Doch so einfach wie es gedacht war lief es natürlich nicht!
Ein 4 1/2 Jähriger Kampf mit Einsprüchen, Verwerfungen, Eingaben und vor allem mit sehr viel Ärger begann. Der erste Entwurf wurden wie die Stadt es nannte aus finanziellen Gründen abgelehnt. 1982 wurde ein zweiter Antrag gestellt. ( Material und Ausbau sollten auf Kosten der Löschgruppe gehen ) Nun sollte man meinen, einem Ausbau stände nichts mehr im Wege, aber weit gefehlt! Es wurden Lagepläne studiert, das Grundstück vermessen und so weiter und so weiter. Das Ende der ganzen Messerei: Am jetzigen Standort konnte wegen besonderer Umstände kein Stein zur Erweiterung angesetzt werden.
Was nun? Wir überlegten, die Herren von der Stadt überlegten., bei so viel Überlegerei sollte doch was vernünftiges raus kommen. So wurde man sich einig. Das alte Gerätehaus sollte umgestellt werden und eine neue Fertiggarage angesetzt werden. Doch auch der Vorschlag brachte nur Ärger. Erstens: Die Fertiggarage konnte nicht mehr umgestellt werden weil sie beim Transport auseinander gebrochen wäre, und keiner wollte dafür die Verantwortung übernehmen. Zweitens: Es wurde von uns in Zusammenarbeit mit einem Architekten ein neues Gerätehaus entworfen, das auch die Zustimmung der Stadt fand. Das Gerätehaus sollte auf dem städtischen Grundstück am Kindergarten errichtet werden.
Am 15. Juli 1986 war es dann soweit. Der neue Standort des Gerätehauses wurde im beisein von Herrn Schmitz 1. Beigeordneter der Stadt Bad Münstereifel , Herrn Langemann vom Ordnungsamt, Herr Schupp vom Bauamt, Frau Andersen vom Kindergarten und Löschgruppenführer Manfred Bell eingemessen. Die Kosten waren mit 17000DM angesetzt.
Am 30. Juli 1986 um 17:30 Uhr wurde der erste Spatenstich durch Manfred Bell getan.
16. August 1986: Es ging Schlag auf Schlag, besser gesagt Stein auf Stein. So konnte bereits am 16. August 1986 zünftig Richtfest gefeiert werden.
Durch die hervorragende Mitarbeit aller Feuerwehr Kameraden konnte nach knapp drei Monaten Bauzeit das neue Gerätehaus eingeweiht werden. Die Kosten beliefen sich auf ca. 12000DM.
1991
Im November 1991 wurde im 1 Zug der Feuerwehr Bad Münstereifel eine Jugendfeuerwehr gegründet, aus Kalkar fanden sich 9 Jugendliche die mitmachten wollten.
1996
Im Jahre 1996 bauten mehrerer Kameraden der Löschgruppe einen alten Anhänger zum Lichtanhänger um, mit einem Stromaggregat 5 KV, 2 Stative, 4 Strahler mit je 500 Watt und zwei Kabeltrommeln mit a 50 Meter Kabel.
2000
Da wir nicht mehr wussten wohin mit den ganzen Sachen die sich so über die Jahre angesammelt hatten ( Lichtanhänger, Bindemittel und Sachen die nicht immer gebraucht werden), setzten wir uns zusammen und überlegten was wir machen könnten. Ein Kamerad kam auf die Idee, wir könnten uns einen Übersee Container anschaffen und umbauen. Die Idee klang gut aber jetzt kommt das Problem, woher bekommen wir einen Übersee Container. Dieses Problem lies sich schnell und einfach lösen. Wir bekamen einen Container von der Firma ISP aus Weilerswist gesponsert den wir beim stellv. Löschgruppenführer im Garten gegenüber des Gerätehauses abstellten, umbauten und nun als Unterstellplatz nutzen.
2001
Am 28.06.2001 mussten wir mit unserem TSF zum TÜV und wie wir schon vermuteten legte der TÜV uns das Fahrzeug still wegen mehrer erheblicher Mängel. Mit dem Mängelbericht fuhren wir zur Stadt und fragten wegen der Beseitigung nach, aber da die Reparaturkosten den zeitlichen Wert des Fahrzeuges deutlich überschritten, wurde das Fahrzeug nicht mehr repariert. Man sagte uns das sich die Wehrführung und die Stadt deswegen schon Gedanken gemacht hätten. Im September sollte einen andere Löschgruppe im Stadtgebiet ein neues TSF-W bekommen und wir sollten dann das alte TSF von der Löschgruppe übernehmen. Am 25.09.2001 konnten wir das Fahrzeug bei der anderen Löschgruppe abholen!
11. September 2001
Wir Gedenken den Verletzten und getöteten Kameraden der Anschläge vom 11.September 2001 auf die
Vereinigten Staaten von Amerika
2002
Am 29.03.2002 war es endlich soweit die von der Stadt Bad Münstereifel bestellten Nomex Einsatzanzüge wurden an die Löschgruppen verteilt.
2004

Am Freitag den 02.04.2004 um 19:30Uhr fanden sich die Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Kalkar im Gerätehaus zusammen um zu entscheiden wie es mit der Löschgruppenführung weiter geht. Nach Absprache mit der Wehrführung wurde unser bis dahin stellvertretender Löschgruppenführer Franz-Josef Feuser auf Grund der langjährigen Erfahrung zum Löschgruppenführer. Also mussten wir uns nur noch über den neuen stellvertretenden Löschgruppenführer Gedanken machen. Zur Auswahl standen die Kameraden Oliver Himburg und Markus Krämer, da die Löschgruppe mit beiden Kameraden einverstanden gewesen wären und wir uns nicht entscheiden konnten, ließen wir das Los entscheiden. Der neue Löschgruppenführer durfte das Los ziehen und zog den Namen Markus Krämer. Damit war sich die Löschgruppe einig und konnten mit der Tagesordnung weiter machen und einen neuen Kassenwart und neue Kassenprüfer wählen. Nach einstimmiger Wahl wurden Nadine Himburg und Sonja Krämer zu neuen Kassenwärterinnen gewählt, neue Kassenprüfer wurden Walter Koch und Oliver Seifert.
Nachdem die Kameraden Oliver Himburg und Markus Krämer am GSG I sowie Oliver Himburg am StrSch I Lehrgang teilgenommen haben gehören diese Kameraden dem GSG- Zug Euskirchen / Iversheim an. Der GSG Zug (ABC-Zug) ist eine Sonderabteilung der Freiwillige Feuerwehr die sich auf Gefährliche Stoffe und Güter spezialisiert haben. Die Sonderabteilung wir dann alarmiert wenn bei Einsätzen Atomare-, Biologische oder Chemische Stoffe vorhanden sind.
2005
Am 25.07.2005 war es endlich soweit. Wir konnten bei der Löschgruppe Rupperath unser neues (gebrauchtes) Fahrzeug abholen. Ein Tragkraftspritzenfahrzeug auf Mercedes Benz 310 Fahrgestell, von Baujahr 1993 war ab diesem Tag unser neues Einsatzfahrzeug.
Im August 2005 nach mehreren Rundschreiben und einen Infoabend über die Aufgabe und die Arbeit der Feuerwehr konnten wir vier Dorfbewohner als neue Mitglieder in die Löschgruppe aufnehmen: Jens Wiedemann und Heinz Ullrich traten in die aktive Wehr ein, sowie Lukas Wiedemann und Manuel Heinen in die Jugendfeuerwehr.
Am 09. Oktober 2005 verstarb das letzte Gründungsmitglied der LG Kalkar Peter Salmon im Alter von 92 Jahren.
2006
Am 20.06.2006 wurde Unterbrandmeister Markus Krämer nach erfolgreicher Teilnahme am F III Lehrgang am IDF (Institut der Feuerwehr) in Münster zum Brandmeister befördert und zum Löschgruppenführer ernannt. Franz-Josef Feuser wurde zum stellv. Löschgruppenführer ernannt.
Im September 2006 konnten wir zwei neue Mitglieder für die Löschgruppe Kalkar gewinnen: Markus Schmidt für die aktive Löschgruppe und Dominic Schürgens für die Jugendfeuerwehr.
2007
Im ersten halb Jahr 2007 konnten wir drei Dorfbewohner als neue Mitglieder in der Löschgruppe Kalkar gewinnen. Mario Schmitt und Michael Schmitz für die aktive Löschgruppe sowie Leon Schmitz für die Jugendfeuerwehr.
Die Kameraden Heinz Ullrich , Sebastian Pöschke und Mario Schmitt gehören ab diesem Jahr auch dem ABC Zug Euskirchen / Iversheim an
Am 08-09. September wurde in Kalkar das Fest zum 70jährigen Bestehens der Löschgruppe gefeiert. Am Sonntag morgen wurde durch den Feuerwehrpfarrer Klaus Berboth eine heilige Messe im Festzelt abgehalten und im Anschluss fanden Beförderungen und Ehrungen statt. Adalbert Salmon wurde mit der Ehrenurkunde der Feuerwehr für 50 jährige Dienst in der Feuerwehr geehrt. Der Kamerad Jürgen Heske-Regh wurde zum Hauptfeuerwehrmann und die Kameraden Heinz Ullrich und Sebastian Pöschke zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Im Oktober wurde durch die Löschgruppe eine neue Motorkettensäge der Firma Dollmar angeschafft weil unsere alte Motorkettesäge bei einer Überprüfung außer Dienst gestellt wurde.
2008
Im Dezember beschaffte sich die Löschgruppe Kalkar,
2 Hohlstrahlrohre des Herstellers TKW-Armaturen, sowie für die Atemschutzträger Hollandtücher als Erweiterung der Persönlichen Schutzausrüstung und eine 3000Watt Nebelmaschine für Übungszwecke angeschafft.
Am 17.12.2008 fand am Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Kalkar das alljährliche Reibekuchen essen zugunsten der Kinderkrebshilfe Bonn statt. Normalerweise wurde das Fest an der Bushaltestelle in Kalkar abgehalten. Das war aber dieses Jahr nicht möglich worauf hin die Löschgruppe gefragt wurde ob das Fest am Gerätehaus stattfinden könnte. Wir sagte sofort ja. Bei dem Reibekuchenessen werden alle Zutaten gespendet und der Erlös geht komplett an die Kinderkrebshilfe.
Durch das Fest konnte am 22.12.2008 an den
Förderkreis für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V.
ein Betrag von 1045,64€ überwiesen werden
2009
Auf der Jahreshauptversammlung am 17.01.2009 wurden der Oberfeuerwehrmann Heinz Ullrich durch Erfolgreiche Teilnahme am Truppführerlehrgang zum Unterbrandmeister befördert. Durch diese Beförderung wurde der Kamerad Ullrich kommissarisch zum stellv. Löschgruppenführer für die Zeit von 2 Jahren ernannt. Der Brandmeister Markus Krämer wurde an diesem Abend zum Oberbrandmeister befördert.
02-03.10.2009
Einbrecher im Feuerwehrgerätehaus!!!
In der Nacht vom 02.10 auf den 03.10 wurde unser Gerätehaus von Einbrechern heimgesucht, es wurde alles durchsucht und einiges an Ausrüstung gestohlen. Die Kriminalpolizei Euskirchen hat Ihre Ermittlungen aufgenommen da an der Einsatzstelle DNA Spuren gesichert werden konnten.
10.10.2009
Endlich war es soweit nach langen hin und her mit der Stadt Bad Münstereifel bekamen wir das Material um unser Dach zureparieren gestellt. Ganz nach dem Motto viele Hände schnelles Ende trafen wir uns am Samstag um 8:00Uhr am Gerätehaus um das Dach zureparieren.
31.10-01.11.2009
Schon wieder wurde unser Gerätehaus von Einbrechern heimgesucht! Ein Handy und der Fahrzeugschlüssel wurden gestohlen.
2010
Juni-Juli 2010
Nach längerer Überlegung entschlossen wir uns die Fußball WM 2010 per Beamer auf eine Großleinwand zuübertragen. Wir bauten unser Vorzelt am Gerätehaus auf und zu jedem Fußballspiel wurde der Grill geheizt und es gab gekühlte Getränke. Die Einnahmen von der WM investierten wir in persönliche Schutzausrüstung und beschafften für die Kameradinnen und Kameraden Schnürstiefel der Firma EWS.
August 2010
Im August konnten wir die Dorfbewohnerin Silke Neuhaus für die aktive Mithilfe in der Löschgruppe Kalkar gewinnen.
September 2010
Nach längerer Überlegung beschaffte die Löschgruppe im September 3 C-Schlauchtragekörbe der Firma Dönges für den schnelleren und einfacheren Transport der Schläuche.
2011
Januar 2011
Auf der Jahreshauptversammlung wurde die Oberfeuerwehrfrau Sonja Krämer nach erfolgreicher Teilnahme am Truppführerlehrgang durch den stellv. Leiter der Feuerwehr Horst Griesenbrock zur Unterbrandmeisterin befördert.
Durch die kameradschaftlich Beziehung durch den ABC-Zug zum Löschgruppenführer Florian Witt der Löschgruppe Euskirchen-Palmersheim der beruflich beim RWE tätig ist beantragten wir die Förderung der Aktion "RWE vor Ort" um unser Gerätehaus zu modernisieren. Im Januar bekamen wir die Bestätigung das die Förderung durch die Firma RWE genehmigt ist.
Bericht in der Kölnischen Rundschau
März-Juni 2011
Die Renovierung des Feuerwehrhauses ging los. Wir bauten die Holzverstäfelung im Mannschaftsraum aus und ersetzten diese durch Rigips. Der PVC Boden wurde entfernt und sollte durch Fliesen ersetzt werden. Nach dem der Boden raus war fanden wir schon verlegte Fliesen. Die Fliesen mussten nur mal Gründlich gereinigt werden. Die Elektrische Anlagen und die Sanitäranlagen wurde durch uns erneuert. Der Vorplatz vom Gerätehaus wurde neu gepflastert. Die Wände und Türen bekamen einen neuen Anstrich. Das Tor der Fahrzeughalle und die Eingangstür wurden mit Styropor isoliert.

Mai 2011
Nach reiflicher Überlegung sind wir zu der Entscheidung gekommen das wir uns ein Mehrgasmessgerät der Firma RAE Systems beschaffen. Nach Rücksprache mit unserer Wehrführung und dem Verbandführer des Kreis ABC Zuges entschieden wir uns ein QRAE II mit integrierter Pumpe und Messsensoren für Sauerstoff (O2), Kohlenmonoxid (CO), Schwefelwasserstoff (H2S) sowie Brennbare Gase und Dämpfe (Ex-Sensor).

26. Mai 2011
Nun war es soweit, wir hatten einen Termin mit Herrn Vasili Nedic der Firma Right Sense zur Einweisung auf unser neues Mehrgasmessgerät.
22. Juni 2011
Durch einen Zufall konnten wir ein gebrauchtes QRAE II Mehrgasmessgerät kaufen. Wir ließen das Gerät im Brandschutzzentrum in Schleiden prüfen und Neukalibrieren und haben ab jetzt zwei Mehrgasmessgeräte.
Juli.2011
Nach langem hin und her zwischen der Feuerwehr und der Stadtverwaltung war es nun soweit, wir bekommen eine Gasheizung für das Feuerwehrgerätehaus. Ein Bauunternehmen verlegte die Gasleitung von der Strasse ins Gerätehaus. Am 30. Juli wurde die Gastherme von der Firma Haustechnik Robert Förster aus Bad Münstereifel geliefert.
November 2011
Nach längerer Bauzeit war es am 03.11.2011 soweit, unsere neue Gasheizung wurde durch einen Mitarbeiter der Gasversorgung und der Heizungsfirma angeschlossen.
Dezember 2011
Am 16.11.2011 war es wieder soweit, das jährliche Reibekuchen für den guten Zweck fand am Feuerwehrgerätehaus statt. Es wurden Reibekuchen gebacken, Glühwein, Kakao und kalt Getränke verkauft. Nach dem Fest konnte
1501,64€ an den Förderkreis für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. überwiesen werden.
2012
Am 14.01.2012 fand die Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus statt. Nachdem die Punkt Rückblick auf das Jahr 2011 und Planung fürs Jahr 2012 abgehalten waren wurden durch den Leiter der Feuerwehr Karl Brühl Beförderungen und Ehrungen durchgeführt.
Befördert wurden: Mario Schmitt zum Oberfeuerwehrmann und Nadine Jackiewicz zur Hauptfeuerwehrfrau. Der Kamerad Franz-Josef Feuser wurde wegen erreichen der Altersgrenze und der Kamerad Jürgen Heske wegen gesundheitlicher Gründe in die Alters- und Ehrenabteilung überstellt. Wir danken beiden Kameraden für die langjährige Arbeit in der aktiven Wehr.
